Der Eisklettertrip mit dem Zug nach Norwegen war für das Frauenteam des DAV-Expedkaders ein voller Erfolg – und stellt die Frage: Kann die Abschlussexpedition überhaupt noch besser werden?
„Alles, was jetzt noch kommt, ist Bonus. Wenn das unsere Expedition gewesen wäre, wär’s schon der Wahnsinn“, so Raphaela Haug, die das Frauenteam zusammen mit Dörte Pietron trainiert, euphorisch. „Ich glaube, diesen Trip wird niemand vergessen.“
Mit jeweils drei Tagen Zugfahrt von und nach Deutschland erreichte das Team im „ecopoint“-Stil Narvik und die Insel Grytøya; eine Woche lang war das Segelboot „Arctic Ice“ ihr Zuhause und Zubringer zu den Küstenklippen, wo sich ungewöhnlich viele und lange Eislinien gebildet hatten; danach pickelten die Mädels noch drei Tage im Inland.
Anna Gomeringer berichtet:
Arctic Ice
Wir stehen mit dem Gesicht in der Sonne und schauen auf Harstad, die Segel knattern immer wieder kurz, weil wir so nah am Wind segeln. Gleich endet eine Woche, in der wir uns immer wieder gefragt haben, wie viel Glück man auf einmal vertragen kann. Aber der Reihe nach.
Ende Februar fahren wir, das Frauenteam des DAV-Expedkaders, mit dem Zug nach Nordnorwegen zum Eisklettern. Nach turbulenten drei Tagen holen uns Gappe, unser Skipper, und Vitus, unser erster Maat, vom Bahnhof ab. Auf der Arctic Ice gibt es zum Abendessen gebackenen Fisch aus ihrem Fang – und Pläne für die nächsten Tage.
Früh am Morgen setzen wir die Segel Richtung Grytøya – ein Geheimtipp von Sindre, der uns die Arctic Ice gechartert hat und sich bald als unentbehrlich erweist. Dort steht eine Wand, die sich anfühlt wie ein Kuchenbuffet. Zwischen den Linien können wir uns kaum entscheiden.
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