Skibergsteigen (Skimo) bleibt bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich im Programm und wird sogar erweitert: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat entschieden, zusätzlich die Individual-Disziplin aufzunehmen. Der Deutsche Alpenverein (DAV) begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich.
„Das sind wirklich großartige Neuigkeiten und eine ausgezeichnete Entscheidung! Die erneute Aufnahme und die Erweiterung der Disziplinen werden dem Skibergsteigen und seinen Athlet*innen eine herausragende Plattform bieten, die Sichtbarkeit erhöhen und neue Wachstumschancen schaffen. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt, um den Sport auf die nächste Stufe zu heben. Frankreich 2030, wir kommen!“
- Stefan Knirsch, Geschäftsführer der DAV Leistungssport gGmbH
Mit dem Beschluss knüpft das IOC an das erfolgreiche olympische Debüt von Skimo bei den Winterspielen 2026 an und setzt zugleich ein deutliches Signal für die Weiterentwicklung der Sportart. Für 2030 sind aktuell fünf Entscheidungen in zwei Disziplinbereichen vorgesehen – neben den kurzen Sprint- und Mixed-Relay-Formaten nun auch die Individual-Rennen.
Aus Sicht des DAV ist diese Entwicklung ein konsequenter Schritt. Der Individual-Wettbewerb gilt als die klassische Disziplin des Skibergsteigens: Die Athlet*innen absolvieren mehrere Aufstiege und Abfahrten im freien Gelände und bewältigen dabei große Höhendifferenzen.
„Grundsätzlich ist das eine fantastische Entwicklung. Es stand im Raum, dass Skimo wieder ganz aus dem Programm genommen werden könnte – umso wichtiger ist dieses klare Bekenntnis. Dass wir das Individual dazubekommen, macht es besonders spannend“, so Knirsch weiter.
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