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Auf nach Nepal!

Das aktuelle Team des Frauen-Expedkaders. Foto; DAV/Philipp Abels Philipp Abels

Abschlussexpedition des DAV-Frauenkaders

Das Frauenteam des DAV-Expedkaders ist unterwegs zum Höhe- und Schlusspunkt seiner dreijährigen gemeinsamen Reise: In ihrem Zielgebiet in Nepal warten Fünf- und Sechstausender mit vielfältigem alpinem Gelände und vielen Möglichkeiten zum Bergsteigen, inklusive Erstbesteigungen.

Epigraph:

"Diesen Sommer, unterwegs als Bergführeraspirantin, war ich sehr entsetzt von der hereinbrechenden Klimakatastrophe, deswegen hab ich lang gehadert, ob ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann mitzufliegen", berichtet Anna Gomeringer (DAV Konstanz). "Zusätzlich zeigt sich der Klimawandel auch vermehrt in Nepal und macht unsere Touren anspruchsvoller. Letztendlich habe ich aber beschlossen mitzufahren – und freue mich sehr darauf, eine Kultur und ein Land kennenzulernen, von dem ich schon so viel erzählt bekommen habe, und Zeit mit den Mädels zu verbringen, auch wenn ich aufgeregt bin, was der alpinistische Teil mit sich bringt." 

Berge nach Wahl 

Ihr Basislager im kaum besuchten Yangma-Tal, im Osten Nepals nahe der chinesischen Grenze, werden die jungen Frauen mit einem zweieinhalbtägigen Anmarsch von Thaplejung, dem letzten Dorf, erreichen; in dieses kommen sie nach zwei Organisationstagen in Kathmandu (Anreisetermin 2.10.) und einem Inlandsflug nach Bhadrapur per PKW. Dann haben sie die Qual der Wahl: "Es stehen etliche Fünftausender mit alpinem Charakter über dem Basislager", erzählt Raphaela Haug, gemeinsam mit Dörte Pietron Trainerin des Teams – ideal, um sich zu akklimatisieren und ein Gefühl für die Dimensionen im Himalaya zu bekommen. Wenn Verhältnisse, Wetter und Gesundheit mitspielen, gibt es dann auch zwei ambitionierte Optionen: die rund tausend Meter hohe kombinierte Westwand des Sharphu II und den ähnlich hohen und sehr langen Felsgrat zum Sharphu VI mit komplexen Rückzugsmöglichkeiten; beide Gipfel sind etwa 6200 Meter hoch. "Die Informationsfotos, die wir bekommen konnten, sind drei, vier Jahre alt", sagt Raphaela, "man muss erst mal schauen, wie viel Schnee es hat und was dann machbar ist." 

Den ganzen Artikel könnt ihr hier Nachlesen. 

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