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| Piz Buin (3318 m) über dem Ochsentaler Gletscher |
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Für den nächsten Tag stand die „Königsetappe“, der Gipfel des Piz Buin (3318 m) auf dem Programm. Voller Vorfreude diskutierten die Bergsteiger die verschiedenen Aufstiegsrouten – ohne Rad. Aber dafür mit einfacher Rolle! Mit der wurde noch geübt zur Vorbereitung auf die Gletschertour und zur Auffrischung der Kenntnisse. Beherrschen der Techniken der Spaltenbergung ist bei einer Begehung des so spaltenreichen Ochsentaler Gletschers eine unbedingte Pflicht. | ||||
| Bei gutem Wetter zogen die Alpinisten früh am nächsten Morgen über wilde Bäche und vorbei an der grünen Kuppe hinüber zum Ochsentaler Gletscher. Nun wurde es Ernst: Steigeisen anlegen, Einbinden ins Seil und auf glitzerndem Eis den Gehrythmus finden. Atemberaubende Blicke taten sich auf hinunter in tiefe Eisspalten. Nicht immer war der Weg leicht zu finden in dem Labyrinth. „Hoppala“, kurz vor dem Fuße des Berges war auf einmal Joachim verschwunden. Er war in eine Spalte gefallen, so dass nur noch der Kopf rausschaute. Seine Beine hingen in völliger Leere über dem Abgrund und so wurde die graue Theorie der Spaltenbergung schnell Wirklichkeit. Seine Kameraden konnten ihn aber unverletzt herausziehen. |
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Zurück auf der Hütte blieb Zeit, das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen, bevor sich die Bergsteiger plötzlich in einer Umfrage der Universität für Bodenkultur in Wien wiederfanden. Der folgende Tag brachte schlechteres Wetter, eine Programmänderung war die Folge: anstelle der Dreiländerspitze lautete das Ziel nun auf den nahe gelegenen Ochsenkopf (3057 m), ein weniger häufig besuchter Berg. |
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