20.10.2010: Landschaftspflegetag 2010 mit neuen Aufgaben für die Sektion

 

Anfang des Jahres habe ich ausführlich über die neue Situation an der Achalm berichtet. Es war klar, dass sich die Aufgaben der Sektion im Rahmen der Patenschaft für den Reutlinger Hausberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Reutlingen verändern würden. Mit dem diesjährigen Landschaftspflegetag am Samstag, dem 06. November 2010 werden wir erstmals unter den neuen Voraussetzungen tätig.
Ende September hat mit den verantwortlichen Vertretern der Stadt, den Herren Vinzenz Fundel (Amt für Wirtschaft und Immobilien) und Günter Neuhäuser (Amt für Strassen, Umwelt und Verkehr), auf der Achalm ein Vorort-Termin stattgefunden. Bei diesem gemeinsamen Rundgang haben wir die neuen Einsatzmöglichkeiten für die landschaftspflegerischen Aktivitäten der DAV-Sektion Reutlingen besprochen.

Seitdem die Stadt Reutlingen Eigentümerin der Achalm ist, haben sich im Landschaftsbild unseres Hausberges bereits einige Änderungen ergeben. Neben den Freistellungen in den südexponierten Schotterhalden am Gipfel wurden die Flächen an den Westhängen der Achalm oberhalb des Weges bis hin zum Waldrand durch Mitarbeiter des Umweltbildungszentrums Listhof nahezu komplett von der Verbuschung befreit. Die so wieder geschaffenen Freiflächen sollen dann durch Schafe beweidet werden und die Achalm wird mittelfristig ihr charakteristisches Bild einer Kulturlandschaft noch mehr als bisher annehmen und erhalten können.
Um den Besuchern der Achalm auch die reiz- und wertvollen Flächen auf der anderen Seite des Berges wieder zugänglich(er) zu machen, möchte die Stadt Reutlingen ein entsprechendes Besucherlenkungs- und Wegekonzept entwickeln. Hierzu haben die Verantwortlichen die Sektion im Rahmen ihrer Patenschaft für die Achalm um Unterstützung bei der Umsetzung dieses neuen Konzeptes gebeten.

In einem ersten Schritt werden wir deshalb den unteren Nordrandweg, der vom Hauptweg abzweigt und in einem weiten Bogen in südöstlicher Richtung die Achalm in Richtung Rappenplatz umrundet, auf dem Abschnitt, der durch den Wald führt, von herabhängenden Ästen und Buschwerk befreien. So wird für mehr Luft und Licht gesorgt sein, damit sich die Besucher ungehindert aber doch auch gelenkt und in jedem Fall mit mehr Sicherheit dort wieder werden bewegen können

 

An der Stelle, an der der Weg aus dem Wald tritt und in einen Pfad im Wiesengelände übergeht, wollen wir noch zwei eingewachsene Sitzbänke so weit von Gestrüpp befreien, dass diese im Frühjahr wieder hergerichtet werden und künftig als Ruhe- und Aussichtspunkt dienen können.

Mit der Stadtverwaltung habe ich vereinbart, dass die Sektion über die Weiterentwicklung des Besucherlenkungs- und Wegekonzepts zeitnah informiert wird und wir somit weitere Arbeitseinsätze koordinieren können. Die Stadt hat sich überdies bereit erklärt, unseren Landschaftspflegetag 2010 mit einem Unkosten- und Getränkebeitrag für das Vesper zu unterstützen. Das Umweltbildungszentrum Listhof stellt uns für unseren Arbeitseinsatz in diesem Jahr große Astscheren sowie Baumsägen zur Verfügung.

(Text und Bilder: Peter Langenbucher)

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