Reisebericht Mountainbike Freeridetour Lenzerheide, 11.-12.07.2015

Am 11.07.15 trafen sich fünf ambitionierte Mountainbiker, um ein Wochenende in den Schweizer Alpen zu verbringen. Der Weg führte uns nach Lenzerheide zur legendären Strecke des Trek-Bike-Attack, einem Downhill-Marathonrennen.

Um 6.00 Uhr morgens fuhren wir von Reutlingen zunächst Richtung Ulm über Lindau, um dann um 9.30 Uhr in der Lenzerheide anzukommen. Schnell ging es in die Unterkunft, bei der die Liftpässe bereits warteten. Der Weg zur Gondelbahn war kurz, so dass wir unsere Bikes und uns selbst schnell fertig machen konnten und um 10.30 Uhr bereits oben an der Mittelstation angekommen sind. Um sich an die Strecken zu gewöhnen, fuhren wir zunächst einige Male die Flowline, bevor wir uns an die North-Shores mit schmalen Holzstegen und Brücken wagten. Da der Downhill-Weltcup nur eine Woche vor uns hier Halt machte, waren einige Strecken stark zerfahren. So entschieden wir uns doch, gleich hoch auf den Gipfel des Rothorns auf knapp 2.800 m zu liften, um die eigentliche Strecke in Angriff zu nehmen.

Training der Kurventechnik

Die Aussicht war grandios bei strahlend blauem Himmel und besten Bedingungen. Allerdings mussten wir gleich am Streckenanfang einige Schneefelder überqueren. Da aber alle Teilnehmer ebenso gut zu Fuß wie auf dem Bike waren, war das kein Problem. Schnell war aber auch klar, dass man etwas Training benötigt, um die Strecke in einem Zug durchfahren zu können. So wurden auch einige Fahrtechniktrainingseinheiten eingelegt, um vor allem die Kurventechnik zu optimieren.

So ging der erste Tag schnell vorüber und wir waren alle super glücklich, als wir in unserer komfortablen Jugendherberge angekommen sind. Alle Teilnehmer hatten viel Gesprächsstoff, so dass bei gegrillten Steaks und kaltem Bier ausgiebig fachgesimpelt werden konnte.

Der nächste Tag begrüßte uns dann wieder mit viel Sonnenschein und blauem Himmel. Nachdem wir ein tolles Frühstück genossen und unsere Sachen gepackt hatten, ging es gleich wieder hoch aufs Rothorn. Da wir nun die Strecken besser kannten, wurden die Abschnitte, bis zu denen wir Pausen einlegten, immer länger.

Letztendlich hatten alle sehr viel Spaß, haben etwas gelernt und hatten ein breites Grinsen während der Heimfahrt. Wir freuen uns schon sehr auf die nächste Ausfahrt.

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