Bericht zur Wettkampf- und Felskletterausfahrt der Leistungsgruppe Klettern des DAV Reutlingen am 21.7.2012

Nach einem Jahr hartem Training im Reutlinger Kletterzentrum fuhren wir zu unserem ersten großen Baden-Württenbergischen Kletterwettkampf.

Am Samstag, den 21. Juli fuhren wir um 6 Uhr in Metzingen los. In Tübingen und Herrenberg stiegen weitere müde Kletterer in den sich immer mehr füllenden VW-Bus. Nach einer schlafreichen Fahrt erreichten wir das Kletterzentrum Offenburg. Die Halle wurde erst letztes Jahr eröffnet und wir staunten nicht schlecht über die tolle Halle.

Wir kletterten uns warm und schon bald startete die Qualifikationsrunde. Es wurden jeweils 2 Routen in so genannten „Flash“-Modus geklettert. Wir feuerten uns heftig an und am Ende standen fast alle auf der Liste unter den besten 10 und hatten sich für die Finalrunde qualifiziert. Nun mussten wir uns in die Isolationszone begeben da nun im so genannten „Onsight“-Modus geklettert wurde, wir durften uns also nicht zu sehen beim Klettern. Einzel wurden wir aufgerufen und betraten die Kletterwand und durften uns in den toll geschraubten Routen versuchen. Im Finale zeigten wir den Kaderatlethen wo der Hammer hängt und mischten die üblichen Ergebnislisten neu auf.

Insgesamt holten sich Paul den 4. Moritz den 6. und Philipp den 9. Platz in der männlichen Jugend B. Bei der männlichen Jugend A holten sich Michael den 5. und David den 6. Platz. Bei den Juniorinnen kletterte Davina immerhin auf den 9. Platz.

Nachdem auch unsere Trainerin Ines die bei diesem Wettkampf schiedsrichterte mit der Siegerehrung fertig war setzten wir uns wieder in den Bus und fuhren weiter nach Philippsbourg ins Elsass. Nach 45 Minuten Fahrt und einem kurzen Pizzahunger bedingten Halt im Dönerladen fanden wir uns auf dem Campingplatz ein. Dort trafen wir die jüngere Klettergruppe, bauten die Zelte auf und machten uns teilweiße noch über das restliche Chili der anderen her. Im Campingstuhlkreis (die sehr rarer Anzahl waren) begann das übliche „Kletterdummschwätzen“.

Tobi, ein Freund von unserem Trainer Matti der sich plötzlich auf unserer Ausfahrt wieder fand und nicht auf der Schwäbischen Alb, erzählte von 5 ungewaschenen Wochen im Portaledge, wackligen Keilen und sonstigen Abenteuern. Wir entschieden uns letzten Endes doch am nahegelegenen See und nicht im Zelt zu schlafen. Nach der Nacht konnten die meisten nicht widerstehen ein Bad zu nehmen. So gingen wir eine Runde schwimmen um aufzuwachen. Wir frühstückten gemütlich und gingen los um die Felsen der Umgebung unsicher zu machen. Am Parkplatz beluden wir uns mit Seilen und dem üblichen Geklimper und nahmen den kurzen Zustieg auf uns. Am Ziel unserer Reise stürzten wir uns in unsere Aufwärmrouten. Mehr oder weniger begeistert vom ungewöhnlichen Sandsteinkoglomerat verbrachten wir einen schönen Felsklettertag mit in der Sonne liegen, Essen und Trinken, Griffe vor schierer Kraft aus der Wand reisen und nicht zuletzt schwere Routen abhaken. So punkteten wir Routen bis 7b+ und onsighteten bis 7a. Insgesamt eine durchaus gelungene und lustige Ausfahrt. Wir möchten uns an dieser Stelle vor allem bei unseren Trainern, die diese Ausfahrt erst möglich gemacht haben und bei der Sektion Reutlingen, die uns den VW-Bus gestellt hatte bedanken! Bis zur nächsten Ausfahrt!

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