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Blick zurück » Tourenberichte Sommer » Tourenwoche 2005: Steiner Alpen

Steine, Steinböcke, Steiner Alpen

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(Text und Bilder: Helmut Kober)

Steiner Alpen? Nie gehört. Mal ehrlich: wer weiß, wo diese Gebirgsgruppe liegt?

Hier die Erklärung aus dem Lexikon:
"Die Steiner Alpen (slow.: Kamniške Alpe; auch Sannthaler oder Sulzbacher Alpen) sind eine südliche Vorlage der Karawanken zwischen Save und Savinja. Benannt sind sie nach der Ortschaft Stein (slow.: Kamnik) im Savinjatal (deutsch Sanntal). Sie sind Teil der Südlichen Kalkalpen. Sie liegen bilden die Grenze zwischen Österreich und Slowenien. Auf dem Ursulaberg (Urška Gora) lag die Grenze zwischen den Herzogtümern Steiermark, Krain und Kärnten. Sie erreichen mit der Oistritza 2350 m Höhe. Östlich von ihnen liegt das Cillier Bergland, vom Drann durchschnitten, reich an Mineralquellen. Nach Nordwesten bildet das Vellachtal die Grenze zu den Karawanken und Karawankenvorbergen."
Abbildung: Auf der Ebene Veliki Podi
Auf der Ebene Veliki Podi  Diese Abbildung vergrößern...
Neunzehn Reutlinger Bergsteiger waren im August eine Woche lang unterwegs in den Steiner Alpen in Slowenien. Schroffe Berge mit seltsam anmutenden Namen wie Grintovec, Skuta oder Planjava bilden die imposante Bergkulisse dieses steinigen Kalkgebirges im Norden Sloweniens an der Grenze zu Kärnten.
Steil hinauf geht es allemal. Über ausgesetzte und mit Drahtseilen und Eisenstiften versicherte Klettersteige wurden die höchsten Berge dieser kleinen Gebirgsgruppe erklommen. Nicht schlecht gestaunt hatten die Alpenvereinler, als sie beim Abstieg von dem 2300 Meter hohen „Tuska Gora“ auf ein Rudel Steinböcke trafen. Fast greifbar nahe posierten sie etwas gelangweilt für die Fotografen – ein nicht alltägliches Erlebnis.
Abbildung: Kletterstelle am Greben
Kletterstelle am Greben  Diese Abbildung vergrößern...
Abbildung: Cojzowa Hütte
Cojzowa Hütte  Diese Abbildung vergrößern...
Die Steiner Alpen sind mit Wegen und Hütten sehr gut erschlossen, mit der Wanderfreudigkeit der Slowenen nicht weiter erstaunlich. „Dober dan“, so wurden die Reutlinger Alpinisten freundlich lächelnd von den Einheimischen begrüßt. Der Gruß zurück ging auf schwäbisch, wobei die Gedanken angesichts des schlechten Wetters beim warmen Kachelofen der Steiner Hütte verweilten. Ihren Namen haben die Steiner Alpen von der Kleinstadt Kamnik am Fuß der Gebirgsgruppe, was auf deutsch Stein heißt. Und steinig sind sie auf jeden Fall.


Weitere Bilder

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Abstieg vom Sattel
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Am Wandfuß der Planjava
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Anstieg zum Grintovec
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Aufstieg zum Kalski Greben
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Durchs Felsenfenster steil abwärts
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Nach dem Fenster kam der Grat
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"Auf geht's, spring!!"
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Verschneiter Grat am Skuta


Letzte Änderung: 29.08.2005  |  Druckversion  |  zum Seitenanfang


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